15. Türchen 2017: Kekse mit Herz

15. Türchen 2017: Kekse mit Herz

Dezember 15, 2017 0 Von catrin_grobbin

Heute gibt es wieder etwas Süßes: leckeres Schwarz-weiß-Gebäck. Im Artikel vom 6.12. hatte ich ja schon ein tolles Mürbeteigrezept vorgestellt, und heute werden wir eine Variante davon machen.

Hier nochmal die Zutaten für das Grundrezept:

250 g Butter oder Margerine
1 Ei
100 – 200 g Zucker oder andere Süße
1 Prise Salz
500 g Mehl (z.B. auch glutenfreies)
evtl. 1 Päckchen Backpulver
evtl. etwas Milch/Pflanzenmilch

Zusätzlich: 1 – 3 EL Kakao (Backkakao, nicht Trinkfix)

Die genaue Zubereitung des Teiges wird im Nikolausartikel erklärt.

Heute teilen wir den Teig in zwei Hälften. In eine Hälfte wird der Kakao geknetet.

Bei mir ist es gerade nur eine kleine Menge Teig, weil ich vorher schon andere Kekse gebacken habe. 🙂

Nun gebt Ihr dem Teig eine Form. Ich habe mich heute für Herzchen entschieden und dafür die dunkle Rolle längs in Form eines Herzens (grob) modelliert. Dann habe ich den hellen Teil ausgerollt und drumherum gewickelt. Wie man sieht, ist der Teig sehr mürbe, v.a. der mit dem zusätzlichen Kakao, deshalb bricht die Rolle leicht. Das macht aber nichts, man sieht es hinterher nicht mehr.

Wenn man von der Rolle jetzt Scheiben schneidet, sieht jede Scheibe ein bisschen wie ein dunkles Herz in einem hellen Herz aus. Das funktioniert so wie diese bunten Motivbonbons, die wie Gesichter oder Blumen aussehen. Wenn die Kekse auf dem Blech liegen, kann man noch ein bisschen hier und da drücken und sie ein bisschen platt drücken, damit sie wirklich wie Herzen aussehen.

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Zwischendrin seht Ihr auch noch ein paar ganz helle Herzen. Die habe ich aus dem Restteig gemacht. Es hat außerdem den Vorteil, dass man an den hellen Keksen sehen kann, wann sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben. Bei der Kakaovariante wird es sonst schnell zu dunkel.

Jetzt ab in den Backofen…

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… und fertig!

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Hmm! Lecker!

Ihr könnt auch viele andere Formen mit Schwarz-weiß-Gebäck machen. Die klassische Form ist ein Schachbrettmuster. Dabei rollt man fünf dunkle und fünf helle dünne Teigrollen und umhüllt sie mit einer hellen Schicht. Oder Kuhflecken oder Tigermuster,… Eine Variante könnt Ihr auf dem Bild eines meiner Artikel zu Achtsamkeit aus dem letzten Jahr sehen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Kneten, Modellieren und Aufessen!

Herzliche Grüße

Eure Catrin Grobbin

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