24. Türchen 2017: Früchtebrot

24. Türchen 2017: Früchtebrot

Dezember 24, 2017 0 Von catrin_grobbin

An Heiligabend gibt es noch ein schönes schnelles Rezept für Familie und Gäste:  ein Früchtebrot.

Zutaten:

500 g glutenfreies Mehl (z.B. Brotmix B von Schär) oder anderes Mehl, dann evtl. Flüssigkeitsmenge anpassen
evtl. 200 g Getreide-Flocken und Mehle nach Wahl
1 P. frische oder Trockenhefe
2 TL Salz
etwas Öl
ca. 700 – 800 ml handwarmes Wasser
100 – 200 g Trockenfrüchte nach Wahl
100 – 200 g Nüsse nach Wahl
evtl. Zucker, Dattelsirup oder andere Süße
evtl. Gewürze, z.B. Lebkuchengewürz, Zimt o.ä.

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten werden miteinander vermengt. Dann Öl und Wasser hinzugeben mit den Knethaken solange rühren, bis ein homogener Teig entstanden ist. Bei glutenfreiem Gebäck ist es wichtig, dass der Teig flüssiger ist als bei “normalem” Getreidemehl, sonst geht es nicht so gut auf und wird eher fest. Wer also mit normalem Weizenmehl backt, kann wahrscheinlich auch weniger Wasser nehmen.

 

Dann die restlichen Zutaten hineingeben und alles gut vermengen. Ich habe die Nüsse mit dem Mixer zerkleinert, damit das Brot Kleinkindtauglich ist. Außerdem habe ich etwas Dattelsirup hineingegeben. Anmerkung: Da sich meine Trockenfrüchte nicht ganz so gleichmäßig verteilt haben, würde ich sie nächstes Mal doch etwas klein schneiden.

 

Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben. Eine Hand nass machen und mit dem Handrücken den Teig glatt drücken. Anschließend wird die Form abgedeckt. Ich nehme am liebsten zuerst ein Stück Frischhaltefolie und dann oben drauf ein sauberes Küchenhandtuch.

 

Das Brot ca. eine halbe Stunde gehen lassen, bis die Abdeckung sich wölbt. Hierbei unterscheidet sich glutenfreies Mehl von glutenhaltigem Mehl. Glutenfreier Teig darf nicht so lange gehen, weil er sonst fest wird, während z.B. Weizenmehl durch häufiges und längeres Gehen immer fluffiger wird.

Um große Luftblasen zu vermeiden, wird der Teig nun mit einem langen Messer mehrfach eingeschnitten. Danach kommt die Form in den Ofen.

 

Hier scheiden sich wieder die Geister. Meist wird empfohlen, ihn vorzuheizen und das Brot in den heißen Ofen zu geben. Ich habe aber bei unserem Rezept sehr gute Erfahrungen damit gemacht, es in den kalten Ofen zu geben und es dann bei Ober-Unterhitze bei 180°C zu backen, So geht es noch ein bisschen mehr auf. Ich habe es aber auch schon neben ein Mittagessen in einen heißen Ofen bei Umluft gegeben, das hat auch funktioniert. Probiert einfach aus, was für Euch am besten funktioniert. Bei uns ist die Backzeit dann 50 Minuten (in kaltem Ofen) bei 180°C Ober-Unterhitze und dann nochmal 25 Minuten bei der gleichen Temperatur ohne Backform auf dem Rost nachbacken, dann bekommt es rundherum eine schöne Kruste.

Wie Ihr auf dem Foto oben seht, habe ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und unser normales Brot gleich mitgebacken. Dafür habe ich den ersten Teil des Rezepts einfach verdoppelt und dann je die Hälfte als normales Brot und die andere Hälfte als Früchtebrot zubereitet. Das spart Arbeit und Strom. Ja, Nüsse schmecken auch in normalem Frühstücksbrot sehr lecker! 🙂 Und so sieht es aus, wenn es fertig ist:

 

Mmmhmmm!

Viel Spaß beim Nachbacken und vielen Dank, dass Ihr den Adventskalender so fleißig besucht habt! Es hat mir Spaß gemacht!

Herzliche Grüße

Eure Catrin Grobbin